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30.06.2016

Pörner Gruppe schliesst im OMV Turnaround 2016 drei Gross-Revamps erfolgreich ab

„REVAMPED by Pörner“: Eine Investition in die Zukunft

Geschäftsführer der Pörner Gruppe, DI Peter Schlossnikel, OMV Asset Development Manager DI Christian Jüttner, EDL-Geschäftsführer Dr. Michael Haid sowie DI Christina Pötzsch (EDL), beobachten den Projektfortschritt auf dem Raffineriegelände in Schwechat.

OMV-Video: Turnaround: Frühjahrsputz in der Raffinerie Schwechat (Link unten)

 

Im April 2016 stand bei der OMV am Standort Schwechat (Österreich) der TAR 2016 an. Der im 6-Jahres-Turnus stattfindende Turnaround verfolgte das Ziel, Verfügbarkeit und Sicherheit der Anlagen für die kommende Laufperiode sicherzustellen, mit gleichzeitiger Verbesserung der Effizienz innerhalb der gesamten Raffinerie. 
 

Die Pörner Ingenieurgesellschaft mbH Wien und ihre Tochterfirma EDL Anlagenbau Gesellschaft Leipzig brachten in diesem Raffinerie-Stopp gleich drei Revamp-Projekte zur mechanischen Fertigstellung: 

Die drei Groß-Revamps nahezu gleichzeitig innerhalb dieses Stopps zu finalisieren, bedeutete eine ingenieurtechnische, verfahrenstechnische und vor allem planerische Herausforderung für die Pörner und EDL Ingenieure. Sie griffen dabei auf die Erfahrung von mehr als 60 Projekten unter dem Label „REVAMPED by Pörner“ zurück, die allein in den letzten zehn Jahren unter Einhaltung der Zeit- und Budgetvorgaben realisiert wurden.
 

„Unter „REVAMPED by Pörner“ verstehen wir eine dreifache Optimierung: zunächst im Rahmen des Engineerings – wir liefern alle Ingenieurdienstleistungen aus einer Hand als Gesamtpaket für den Kunden – dann bei der Realisierung – wir sorgen mit einer genau strukturierten Ablaufplanung für den kürzest möglichen Stillstand der Produktion – und drittens hinsichtlich des optimierten Betriebes – unser Ziel ist ein reibungsloser Anlagenbetrieb, bei dem alle Produktionsabläufe perfekt aufeinander abgestimmt sind, so dass unser Kunde über Jahre hinaus wieder über eine wettbewerbsfähige Anlage verfügt.“ erläutert Andreas Pörner, Geschäftsführer der Pörner Gruppe.
 

Insgesamt betraf der Turnaround 13 Industrieanlagen, in deren Revision die OMV ca. 40 Mio. EUR investierte. Dabei wurden 12,6 km Rohrleitungen erneuert und 306 Tonnen Stahl verarbeitet. Bis zu 2.500 zusätzliche Mitarbeiter leisteten 600.000 Arbeitsstunden, aßen 200.000 Wurstsemmeln. Der Umfang des gesamten Turnarounds, inklusive 15 Einzelprojekten, entsprach ca. 35.000 Arbeitspaketen – alle terminlich ausgerichtet auf die Kernzeit des TAR im April 2016.
 

Die Pörner-Ingenieure beider Standorte brachten ihre Vorzüge und spezielles Know-how in die Projektbearbeitung ein – die Wiener Ingenieure mit der Projektleitung, Standortkenntnis und Kundennähe, die Leipziger Kollegen mit ihrer verfahrenstechnischen Kompetenz, langjährigen Erfahrung bei der Planung, Montagevorbereitung und Logistikplanung bei Anlagen-Revamps. Damit wurde eine optimierte Projektstruktur geschaffen, die dem Kunden ein effizientes und maßgeschneidertes Abwicklungskonzept bot und die Dreifachoptimierung unterstreicht.
 

Die OMV sieht sich mit den Neuerungen und Erweiterungen rund um den Turnaround 2016 bestens gerüstet für die Zukunft im internationalen Wettbewerb. Die Pörner Gruppe wiederum freut sich über drei weitere effektiv abgewickelte Referenz-Projekte „REVAMPED by Pörner“ für in jeder Hinsicht optimierte Anlagen und bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen eines der führenden Ölkonzerne Europas.

Gesamt Übersicht des OMV TAR 2016

  • 50 Partnerfirmen
  • ca. 2.500 Arbeiter
  • ca. 600.000 Arbeitsstunden 
  • 16 Prozessöfen
  • 44 Kolonnen
  • 478 Wärmetauscher
  • 503 Behälter/Filter/Tanke 
  • 1.090 Sicherheitsventile 
  • 2.128 Armaturen
  • 17 Großmaschinen

 

Medienecho (Auszug):

Process 30/06/2016 (DE)

Chemie Technik 04/07/2016 (DE)


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Leiterin Marketing

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